7. September 2014 1. Herren SVL

Die Reaktion gegen den Kreisoberligisten kam prompt und brachte einen Stürmer wieder ins Gespräch, der zuletzt im Schatten des Torgaranten Moser stand. Schaffranek hatte in der letzten Saison häufig mit der mangelnden Chancenauswertung zu kämpfen. Mit Andi Brehmes Worten: „Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß.“

Heute war Brandmeisteranwärter Schaffe immer da, wo es brennt. Schon nach 30 Minuten hatte er den Hattrick voll, indem jeden Gelegenheit genutzt wurde. Hervorzuheben auch die Vorarbeiten, meist durch Hereingaben von der Grundlinie aus, einmal nach einem Lattentreffer durch Harenburg. Nur war Schaffranek noch längst nicht fertig. Das 4:2, 5:2 und 7:2 besorgte wieder er, bis er dann in der 72. ausgewechselt wurde und sich das  8:3 durch Kai Rost ansehen konnte.

Dieser Test macht Lust auf mehr. Aber es war eben auch nur ein Test, am besten macht der 6-Tore-Mann gegen Wahren da weiter wo er aufgehört hat. Etwas mehr Konstanz würde dem Punktekonto in der Stadtklasse, aber auch den Herzkranzgefäßen von Trainer und Zuschauern sicher gut tun.

Aufstellung

Tor: Naumann (Puzanov)

Abwehr: Obermeyer, Scheller, Tscheschke (Reichenbach)

Mittelfeld: Meyer, Harenburg (R. Herrmann), Rost, Sperber, Tetzner

Sturm: Schaffranek (Capdesuner), Moser (S. Herrmann)

Tore

1:0, 2:0, 3:0, 4:2, 5:2, 7:2 Schaffranek, 6:2 Tetzner, 8:3 Rost

Spieler des Spiels

Filip Schaffranek