18. August 2014 1. Herren SVL

Die erste Mannschaft der SVL-Herren startet nach Plan in die Saison. Neuer Trainer und „drei“ Neuzugänge (Ron Hermann, Kevin Dähne und Kai Rost nach langer Verletzungspause) in der Startelf. Dazu mit Tino Reichenbach ein neuer „Chef“ auf dem Platz, vieles neu also in Spiel #1.

Mit einem schnellen Führungstor durch Neuzugang Kevin Dähne in dessen erstem Pflichtspiel gelang ein Auftakt nach Maß.

In der Folgezeit wurden dann ebenfalls gute Chancen (A. Puzanov per Kopf) ausgelassen. Die ersten 20-25 Minuten war die Spielvereinigung zwar spielbestimmend, wurde aber immer nervöser und Taucha kam besser ins Spiel. Mehr als ein paar Freistöße aus der Distanz ließ das Gast aber nicht zu. In der zweiten Halbzeit verlor man den Faden ein wenig und Taucha übernahm das Spiel. Diese kamen mit weiten Einwürfen immer wieder vor unser Tor und zwangen Naumann dann mit einem Schlenzer Richtung Winkel auch zu akrobatischen Einlagen. Wir standen mit dem „alten“ Personal hinten aber bis auf kleine Abstimmungsfehler sicher.

In der Schlussphase vergab die SVL leider sehr gute Chancen zum sicheren 2:0, in diesem Fall der eingewechselte Rik Tetzner gleich zweimal. Das weckte Erinnerung an die letzte Saison: da ging man hier ebenfalls in Führung und belohnte sich nicht mit einem zweiten Tor, stattdessen bestrafte man sich selbst mit einem dummen Gegenteffer und gab 2 Punkte ab. Dass es aber auch anders geht, bewies die SVL am Samstag. Mit zwei positionsgetreuen Einwechselungen hielt Döhrmann den Druck und die Stabilität aufrecht und wurde letztlich auch belohnt.

Lobend zu erwähnen die Fairness der SG Taucha II, die in der letzten Minute den Ball trotz Rückstand in aussichtsreicher Position aufgaben, weil jemand bei uns am Boden lag. Auch eine knifflige Situation für den jungen Schiedsrichter, der zwar etwas nervös war aber eine gute Leistung zeigte, lösten die Ost-Leipziger mit einer ehrlichen Antwort auf.

Drei zu Punkte in Taucha reichten der ersten Mannschaft zu einem sehr gelungenen Einstand. Jetzt gilt es umso mehr, zu einem konstanten Spiel zu finden, das in der letzten Saison aufgrund der schwierigen Personalsituation leider oft ausblieb.